Etna. Mongibello hält wohl nix vom Winterschlaf.

 

 

Das Weihnachtsziel ist fast erreicht. Wir haben schon den Vesuv, die Grande Fossa auf Vulcano und Stromboli bezwungen, nun fehlt uns nur noch Etna zur Komplettierung unseres Vorhabens. Der einzige Tag im Dezember, der auf 3000 amsl eine Nullwindprognose hatte war nach unserem Flug vom Stromboli der Samstag vor Neujahr. Unsere einzige Chance für einen Flug vom höchsten der Vulkane und die brandaktuellen Ausbruchaktivitäten waren uns mehr als ein Dorn im Auge. Nichts desto trotz machten wir uns von Milazzo auf nach Zafferana Etnea, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen: Hike & Fly Etna!

Auch wenn die Windprognose zu unseren Gunsten war, so sollten sich im Laufe des Tages Wolken bilden und in Summe erwarteten wir 4,7 Sonnenstunden. Das ist nicht viel, wann und wo sich wie viele Wolken bilden sollten, wussten wir auch nicht. Ich telefonierte vorab mit der Auskunft der Bergbahn auf dem Etna, um in Erfahrung zu bringen, wie die touristische Lage am Berg war. Bis auf 2700 amsl: alles kein Problem. Ich erreichte dann noch einen Bergführer und versuchte hierüber mehr über Lage in Gipfelnähe heraus zu kitzeln. Ein Aufstieg zum Gipfel auf Grund anhaltender vulkanischer Aktivität ausgeschlossen, man ist sich nicht sicher, ob Mongibello nochmal in die Luft geht. Akzeptiert. Nachdem was wir am Stromboli gesehen haben, also was ein „aktiver“ Vulkan bedeutet, war eine glühende Überraschung am Etna lieber nicht herauszufordern.

So stellten wir den Plan auf am Abend noch zum Rifugio Sapienza zu fahren, dort mit Kowalski auf 2000 amsl zu übernachten und am nächsten Morgen die knapp 700 Höhenmeter zu bewältigen, um einen guten Startplatz zu suchen. Wem es beliebt, der kann für knapp 30 Euro (Hin & Zurück – ggf. Gibt es auch Onewaytickets) bis zur Bergstation La Montagnola auf 2500 amsl fahren und direkt dort starten. Alternativ kann eine ganze Tour geplant werden, wonach einen ein Unimog in der Regel von 2500 amsl  bis zum Torre del Filosofo auf 2900 amsl bringt – wobei aktuell nur bis 2650 amsl gefahren werden durfte. Kostenpunkt: saftige 64 Euro. Zum Glück für uns nicht relevant. Die Landung planten wir in Zafferana Etnea ein, da der Fussweg vom Strand bei Acireale zurück an die Flanke des Berges mit Sicherheit auch mit romantischer Verklärung nicht schön zu reden war. Die 15 km Strecke und 1600 Höhenmeter vom Landeplatz zurück zum Auto würden schon hart genug werden.

So fuhren wir über die Hochgeibirgsstraße zwischen Nicolosi und Zafferana Etnea zum Etna Sud, kochten uns leckeres Pasta Aglio e Olio con Limone und freuten uns über den Ausblick auf das Lichtermeer am Golf vom Catania. Am nächsten Morgen wollten wir – eigentlich – früh los. So standen wir also um 8.30 Uhr am Infopoint und wollten regelkonform unser Parkticket für 6 Euro (Ganztag) kaufen. Leider war keine da. Bei den Souvenirläden und der Bahn gab es auch keine Parktickets und die Witzbolde haben noch nicht daran gedacht einen Automaten aufzustellen. 9 Uhr war die offizielle Öffnungszeit, doch noch ist keiner da. Ein Bergführer parkt neben uns und lacht nur „9 Uhr kann ich Catania auch mal 9.15 Uhr werden“. Ja, sehr lustig. Um 9.25 Uhr reiste dann eine miesgelaunte Dame an und zuckte nur mit den Schultern „Mein Auto hat Probleme gemacht. Ihr hättet ja ruhig auf den kostenfreien Parkplatz gehen können.“ Aha, davon hat uns auch keiner was erzählt. Aus Protest fuhren wir dann vor die Bahn, wo man tatsächlich „kostenfrei“ Parken kann. Hier jedoch erlebten wir unser erstes Pizza-Ereignis, denn ein älterer Herr wies uns äußerst freundlich zu einem der freien Plätze und klimperte mit Kleingeld. Auf die Frage hin wie hoch die Tagesrate wäre, meinte er nur: „Ach, auf freiwilliger Basis, also so viel wir möchten“. Jap – die 1,50 Euro, die wir als Kleingeld hatten, war die Unversehrtheit von Kowalski schon wert. Soll doch bitte wer anderes sich mit der M-Fraktion auseinandersetzen. Uns wurde nur ein buntes Zettelchen unter die Windschutzscheibe geklemmt und wir waren frei zu gehen.

Durch die vielen Adventivkrater rund um die Gipfelregion gibt es einiges an Weglein, die man gehen kann. Ich wollte auch noch unbedingt an irgendwelchen Kratern (Calcarazzi o Corvo, Eruptionsflanke von 2001) vorbei, da das ja mit Sicherheit unglaublich interessant sein musste…Lasst es Euch sagen: geht einfach den regulären Fahrweg, der unterhalb der Bahn führt. Dieser ist angelegt und an ist in keiner Stunde auf 2500 amsl. Wir hingegen folgten einem der in Komoot gekennzeichneten östlich der Bahn gelegenen Wege über die Rocca Sabbiosa und fluchten als wir durch eine steile 250 Höhenmeter hohe sandige Bergflanke stiegen. Ein Schritt vorgehen, einen halben Schritt runterrutschen. Bis zum Rand der Verzweiflung. Aber alles bis auf eine Wurst hat eine Ende und wir erreichten die Montagnola.

Oben wuselte es nur von Bergtouristen, ein halbes Dutzend Unimogs raste das offene Straßenstück rauf und runter, und wir hechteten auch neugierig zum Cratere Piano del Lago. Dort war bis auf ein paar Fumarolen wenig zu sehen und wir kamen ins Gespräch mit einer Gruppe Fotografen, die sehnsüchtig auf die nächste Eruption warteten. Der eine ist extra aus Kalabrien hergeflogen, um den Ausbruch an Heiligabend zu fotografieren und das Foto, das er uns zeigte, war auch ein verdammt gutes. Hier konnten wir leider nicht starten und so schauten wir uns weiter um.

Etna, als lavareicher Stratovulkan und ist aus vielen sich überlagernden Vulkankegeln aufgebaut. Der jüngste hiervon ist Mongibello und hat vier aktive Crateri Sommitali. Allen voran der Voragine von 1945, gefolgt vom NO-Krater von 1911, die Boccia Nuova von 1968 und den jüngsten SO-Krater von 1979. Vor hundert Jahren gab es im Gegensatz dazu nur einen einzigen Hauptkrater. Wenn in historischen Zeiten Lava geflossen ist, dann lateral oder exzentrisch über die Flanken des Bergkegels und so galt Etna vorrangig als effusiver Vulkan. Die neuste Aktivitäten (seit den 70ern) ähneln jedoch dem Stromboli, also einem subterminalen Ausbruchverhalten über die Gipfelkrater mit Potential für gewaltige explosive Eruptionen, die für die umliegende Bevölkerung zur Gefahr werden könnten.

Der gesamte Berg ist mit über 400 kleinen Adventivkratern übersät, die sich vor allem südlich und nördlich der tektonischen Störungslinie befinden, und Etna variiert durch die permanente Aktivität in seiner Höhe. Aktuell misst der höchste Punkt wohl um die 3300 amsl und befindet sich am NO-Krater, wobei der Krater 300 m Tiefe misst. Auch wenn der Vulkanismus am Etna genauso wie bei den Liparischen Inseln durch die Bewegung der afrikanischen und europäischen Tektonik verursacht wird, trägt die Messina-Verwerfung (regional-tektonische Störungszone in der Straße von Messina) zur seismischen Aktivität bei. Wir selbst erlebten am 2. Weihnachtsfeiertag ein Erdbeben der Stärke 4.8 auf der Richterskala, was wieder einige Schäden in Catania verursacht hat. Das Erdbeben folgte aber erst drei Tage nach der jüngsten Ausbruchaktivität am Etna, wobei sich an Heiligabend am Fusse des Nuovo Cratere di Sud-Est sogar eine neue Spalte geöffnet hatte. Dies hatte einen Lavastrom ins Valle del Bove zur Folge und Zafferana Etnea wurde mit Asche bedeckte. Die folgenden Tage wurden in der Region über 1000 kleinere Erdbeben mit bis zu 2.5 Stärke registriert, wobei zeitgleich der vulkanische Tremor ebenfalls anstieg und bis Neujahr im roten Bereich blieb. Gemäß des Osservatorium Etna dell’INGV (http://www.ct.ingv.it/it/tremore-vulcanico.html) ist das Erdbeben jedoch nicht durch die Bewegungen der epizentralen Magmamassen begründet worden, sondern vermutlich verursachte der neue Austrittskanal des Magmas eine Stressreaktion des tektonische Systems.

Seit den 1950er war der Etna durch eine persistierende aber variable Aktivität am NO-Krater geprägt, wobei die Ausbrüche häufig subterminal sind und die Aktivität durch starke Fumarolen eindrucksvoll zur Schau gestellt wird. Südöstlich vom Mongibello, dessen Gipfelkrater im Einsturzkegel eines historischen Ausbruchs aufgebaut ist, liegt der zweitjüngste Vulkan des Massivs, Trifoglietto, mit seiner weitreichenden Caldera, die auch als Valle del Bove bezeichnet wird. Eine düsteren zerklüfteten Einöde, die mit zahlreichen Lavagängen durchzogen ist. Wir hatten von der Montagnola eine ideale Aussicht dahin und die schiere Grösse lässt einen staunen. Südlich geht der Blick auf die Monti Iblei, eine verträumte Vulkanregion, die sich bis nach Sortino erstreckt. Alles in allem eine einzigartige Landschaft, die man erlebt haben muss.

Für uns stellte sich nun die Frage, wo wir starten sollten und zwar bald, denn die Wolkendecke auf ca. 1700 amsl war mehr als schnell wachsend.

Option 1 weiter Richtung Cisternazza und Belvedere zu gehen schlossen wir aus, da das Gelände bei einem schwachen südlichen Wind zu flach für einen Gleitflug war und wir einen Flug über das Valle del Bove vermeiden wollten. Hier auch der Hinweis: vor allem im Sommer soll die Luft über Tal des Ochsen einem Schleudergang mit 1200 Umdrehungen gleichen!

Option 2 nun doch zum Gipfel zu schleichen, verschoben wir auf einen nächsten Besuch. Um diesen nämlich zu erreichen, müsste man über den SO-Krater gehen und auch über die neue Ausbruchsspalte fliegen…

Option 3 klassisch von der Mittelstation auf 2500 amsl wollten wir erstmal auch nicht in Betracht ziehen, also positionierten wir uns bei Option 4, direkt an der Südflanke der Montagnola.

Der Startplatz ist mäßig steil, vorrangig sandig mit einigen größeren Vulkansteinen. Diese kann man zur Seite schmeißen und sich den SP etwas „herrichten“. Der Wind kam thermisch böig aus Süd und der Blick auf die nun zu 85 % geschlossene Wolkendecke bereitete uns mittlere Sorgen. Jetzt musste es schnell gehen, so dass nicht mal Zeit blieb für eine Etna-Fotosession. Ich war in der Luft und folgte dem begrünten Grat der Sierra Pirciata, die ins Vallone degli Zappini und del Turco übergeht, Richtung Südosten, der sich auf der Südseite des Valle del Bove befindet. Der Grat mündet eigentlich direkt in Zafferana Etnea, so dass man den Landeplatz nicht verfehlen kann. Bei stärkerem Sinken sollte man ggf. näher an der Hochgeibirgsstraße fliegen, um sich eine Notlandemöglichkeit vorzuhalten.

Wir genossen 45 km/h Vorwärtsfahrt im Halbgas bei ca. 0,5 m/s Sinken. Alles tutti bis auf die mittlerweile geschlossene Wolkendecke. Ich hasse Wolken. Aber die Wolkendecke durfte kaum mehr als 150 Höhenmeter dick sein, also Augen auf die Navigation und durch. Wenn da nicht plötzlich mein Handyakku den Geist aufgegeben hätte – kompletter Navigationsausfall und die Wolken sind keine 500 Meter vor mir. Obwohl das Handy am externen Akku hing, setzte diesem die Kälte wohl auch etwas zu. Neustart. Das verdammte Rädchen dreht und dreht sich. Ich schmiede Plan B Höhe vor den Wolken abzubauen und zu versuchen so tief zu fliegen, dass ich die Wolken unterfliegen kann – bei Bedarf auf der Straße zu landen. Dann endlich läuft die verdammte Elektronik wieder und die Batterieanzeige springt von 1 % schlagartig auf 7 %, Tendenz steigend. Mit der Hoffnung, dass keine weiteren Überraschungen folgen, wagte ich mich in die Wolken und sang vor mich hin, damit Alex, der mich durch mein Rumgeeiere mittlerweile eingeholt hat, hören konnte.

Keine 2 Minuten später endlich wieder Bodensicht und mit knapp 1600 m über Grund kalkulierte ich, dass die übrigen 7-8 Kilometer zum Strand mit viel Luft nach unten zu bewältigen wären. Nichts desto trotz landeten wir nach 13 Uhr auf dem großzügigen Landeplatz von Zafferana Etnea und bereiteten uns mental auf den anstehenden Hike vor. Denn dieser würde lang werden und bei Tageslicht anzukommen gaben wir um diese Uhrzeit auch auf.

Es gibt natürlich die Option den Bus von Zafferana Etnea zu nehmen, um zum Etna Sud zu kommen. Man kann auch die im Winter nur mäßig befahrene Gebirgsstraße laufen, jedoch würde hier der Reiz des Fly & Hike wohl etwas schwächeln. Wir entschieden uns also nach einer Einkehr in den CRAI von Zafferana für das Abenteuer.

Vom Landeplatz folgt man der Straße Richtung Westen bis man zur Via Roma kommt und hält sich dann wieder auf Norden bis man den Fluss überquert. Hier entlang der Via San Giacomo gehen, die sich sanft den Berg hinauf schlängelt. Auf ca. 720 amsl, kurz vor dem Piano dell’Acqua, erreicht man dann den Sentiero 704, der einen ins Valle San Giacomo führt und im ersten Stück als Cugno di Mezzo bezeichnet ist. Dieser ist im ersten Stück ein Forstweg, der an der Cava Secca vorbeiführt. Bei einer historischen Eruption wurden angelagerte Eisenoxidhydrat-Aschen zu Eisenoxid umwandelt, die nun durch eine Quelle ausgespült werden, die eine gelbbraune bis braunrote Färbung annimmt. Die gepflasterten Serpentinen ziehen den Berg hoch und wir haben das Pech im unter einer Wolkendecke gefangen zu sein. Man kreuzt die Straße bis 1200 amsl vier Mal und scheinbar ist dieser Weg ein alter MTB-Trail, denn wir treffen auch diverse Rampen und Schanzen, die mittlerweile mit Gestrüpp überwuchert sind. Beim Passieren der letzten Serpentinen befindet man sich am Belvedere di Calanna – wir jedoch haben keine Sicht ins Val Calanna, dem östlichsten Ausläufer der Val del Bove. Ab hier ist man dann der wilden Natur ausgeliefert – wer sich seine Kräfte und Ausdauer also nicht sicher ist, sollte lieber auf der Straße bleiben.

Wer aber Glück hat nicht in Wolken zu sein, der muss mit einem wunderherrlichen Blick belohnt werden – der Weg ist nämlich traumhaft. Der Boden besteht aus schwarzem Sand, der Wald geprägt durch Steineiche und Manna-Esche, sowie die Europäische Hopfenbuche und wir treffen bis auf eine typische italienische Familie in Lederschuhen gar niemanden. Am Monte Zoccolaro befindet sich auf 1740 amsl ein „Aussichtspunkt“. Wir erhaschen einen Blick auf den Etna, der sich in der untergehenden Sonne sonnt. Statt zu genießen, müssen wir jedoch los. Denn der zu Beginn leicht erkennbare Weg schlängelt  sich am Grat auf und ab und wird bei Nacht nicht einfach zu finden sein. Zum Glück findet man überall in den Sträuchern und Bäumen Bänder in die Äste gewoben, die den Weg eindeutig identifizierbar machen.

Beim Canalone dei Faggi gibt es ein etwas steileres Schrofenstück, wo die Augen offen gehalten werden müssen. Genauso ist es beim der allerletzten Krux an der Cuesta Serra del Salifizio. Hier muss man nordseitig einen Felsriegel umklettern, was nacht nichts ganz so offensichtlich ist. Wir jedoch hören schnatternde Stimmen in der Nähe und können uns dahingehend gut orientieren.

Nun befindeten wir uns an der Salat a Schiena dell’Asino, wo wir geführte Gruppe treffen, die entweder Catania bei Nacht bewundern oder auf einen spektakulären Ausbruch des Etna warten. Der Weg von hier ist nun breit und sandig und wir können von den knapp 2000 amsl über den Monte Lupo zur Straße auf 1850 amsl runterrennen. Den letzten Kilometer verbringen wir auf der verlassenen Straße bis wir endlich Kowalski in Sicht haben.

Leider gab es im Rifugio Sapienza keine Möglichkeit für uns zu duschen, also härteten wir uns mir eiskaltem Wasser & 0 °C Aussentemperatur ab und lernten die Standheizung auf ein Neues lieben. Danach gab es ganz gute Pizza im Sapienza bevor wir totmüde ins Bett fielen. Am nächsten Morgen durften wir auf ein Neues das italienische Savoir Vivre kennen lernen, denn zuerst kreiste ein Hubschrauber der Vigili del Fuoco um den Parkplatz umher bevor er direkt vor Kowalskis Nase auf dem Heliport landete. Wenn das nicht genug gewesen wäre, kam noch eine PC145 angeflogen und blockierte den Parkplatz. Da bin ich mal gespannt, welches Parkticket die Mannschaft gelöst hat…Viel Aufruhe und alles nur zur Übung und gegenseitigem Händeschütteln.

Fazit: Als Gleitschirmfliegen auf Sizilien sollte man wirklich mal vom Etna fliegen. Die realitätsferne Landschaft und die einmaligen Ausblicke auf das Werk von Naturgewalten ist ein Ding auf der fliegerischen Buckelist, das es abzuhaken gilt. Die Wanderung selbst ist zwar lang, aber jeden Schritt wert. Eine Möglichkeit wäre es das Auto in Zafferana Etnea zu parken und die Tour auf zwei Tage aufzuteilen, denn es gibt unzählige Möglichkeiten ein wirklich schönen Biwak aufzuschlagen.


Informationen.


NameEtna
GruppeEtna
RegionSicilia
StartrichtungenSüdlich
TalortZafferana Etnea
GPS (Berg)37.717182, 15.007120
GPS (Tal)37.688253, 15.108060
Höhe Startplatz [amsl]2600 bis 3000
Höhenunterschied [m]2440
AufstiegsvariantenTausend Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch auf den Etna. Hier empfiehlt es sich einen GPS-Track vorzubereiten, da das Gebiet sehr weitläufig ist.
StartplatzViele der Startmöglichkeiten am Etna sind mit Geröll verbunden, wobei es auch vereinzelte sandige Startmöglichkeiten gibt. Der Start von der Bergstation oder Montagnello ist bei Südlagen einfach.
FlughinweiseÜberflug des Val del Bove ist an thermischen Tagen nicht empfehlenswert ("Waschmaschine"). Begrenzte Landemöglichleiten im Hinterkopf behalten!
LandeplatzZafferana Etnea bietet einen großzügigen Landeplatz, dessen Koordinaten man sich speichern sollte. Gleitmöglichkeit nach Acireale ist je nach Windbedingung und Schirmleistung zu kalkulieren - keine pauschale Aussage möglich.
Talwind am Landeplatzk. A.


Bildergalerie.



Kartenmaterial zum Nachhiken.