Here comes the sun.

 

Nach einer langen Flugpause von mehr als drei Monaten sollte es mal wieder in die Luft gehen. Der träge Winter hatte nur noch Restbestand übrig, also nichts wie los zum Hike & Fly. Diesmal wollten wir es ruhig angehen, also ging es bei leichtem Südwind Richtung Brentenjoch.

Das Brentenjoch bietet vordergründig zwei Aufstiegsmöglichkeiten. Auf der einen Seite vom Süden her aus dem Tannheimer Tal. Auf der anderen Seite kann man über die Vilser Alm vom Norden aus raufwandern. Da wir uns die Gurkerei ins Tannheimer Tal sparen wollten, nahmen wir die Kälte, Dunkelheit und Höhenmeter in Kauf. Man parkt am besten am Wanderparkplatz am Ende von Vils (Richtung Steinbruch fahren), da man auch dort gleich landen kann. Zuerst geht es dann gemütlich den Fahrweg hinauf bis zur Vilser Alm. Große Alternativen hat man da nicht. Wenn die Alm geschlossen ist, hat man diesen Aufstiegsweg vermutlich für sich alleine. Hinter der Vilser Alm geht es dann weiter Richtung Westen, wo wir auf die Überbleibsel des herbstlichen Schneefalls treffen und ein wenig mit der Wegfindung zu kämpfen haben. Mit etwas Menschenverstand oder einem GPS zur Hand findet man seinen Weg zum Vilser Jöchl trotzdem. Hier haben wir aber schon ein wenig gesudert, da wir teilweise knietief in den Schnee eingesunken sind. Dann kommt aber der Moment, wo man aus dem Schatten in die Sonne steigt und alles ist wieder gut. Am Vilser Jöchl ist das Brentenjoch selbst schon gut zu erkennen, also laufen wir mittlerweile wieder schneefrei Richtung Gipfel. Dort angekommen sehen wir noch ein paar Schirme in die Luft starten, wobei diese Flieger aus dem Tannheimer Tal raufgekommen sein müssen. Als wir am Gipfel ankommen, sind wir aber wieder für uns alleine und können in Ruhe unseren Startvorbereitungen nachgehen. Der Startplatz ist nicht wirklich anspruchsvoll und fällt moderat Richtung Süden ab. Es können mehrere Schirme gleichzeitig auslegen. Bei wenig Wind aus Süden machen wir uns also auf in die Luft. In Vils selbst gibt es jede Menge Möglichkeiten zu landen, wobei wir uns für eine Landung in der Nähe des Autos entscheiden.

Das Brentenjoch ist gut zu erreichen und bietet einfache Startmöglichkeiten. Man hat einen guten Ausblick ins Tannheimer Tal bzw. auf das Füssener Jöchl und kann sich entscheiden, ob man gen Tannheimer Tal oder doch das Vilstal fliegt.


Informationen.


NameBrentenjoch
GruppeTannheimer Gruppe
RegionAllgäuer Alpen
StartrichtungenS
TalortVils
GPS (Berg)47.532305, 10.581334
GPS (Tal)47.550233, 10.612781
Höhe Startplatz [amsl]2000
Höhenunterschied [m]1174
Aufstiegsvarianten1. Aufstieg über das Alptal zur Vilser Alm. Anschließend dem Weg Nr. 19 zum Vilser Jöchl. Dann den Weg 22 Richtung Norden auf das Brentenjoch folgen.
2. Aufstieg über die Südseite von Grän aus (kürzer)
StartplatzEinfacher Wiesenstartplatz mit moderater Neigung
FlughinweiseFlug Richtung Osten am Roßberg vorbei
LandeplatzSehr große unkomplizierte Landewiesen im Tal
Talwind am LandeplatzMeist schwacher Ostwind


Bildergalerie.



Filmmaterial.



Kartenmaterial zum Nachhiken.